Donnerstag, 9. Juni 2011

Geographie der Massage

"Der Raum spielt also eine wichtige, wahrhaft lebensentscheidende Rolle, zumindest insofern, als sich die Armen und Reichen an verschiedenen Orten massieren“, steht heute (9.6.2011) in einem Telepolis-Artikel mit dem Titel "Lebensentscheidende Geographie".[1]
Das ist mir auch schon aufgefallen. Man sieht in Luxushotels so gut wie nie Arme, die sich massieren, allerdings auch nicht allzu viele Reiche, denn die lassen sich meistens massieren. Sollten mit „Orten“ aber die massierten Körperstellen gemeint sein, so wäre zu raten, die Sache erst einmal wissenschaftlich zu untersuchen, bevor man solche Behauptungen in die Welt setzt; doch spricht meines Erachtens durchaus einiges dafür.
Weniger einleuchten  will mir aber, daß das Massieren an verschiedenen Orten, falls es im erstgenannten Sinne gemeint ist, gleich lebensentscheidend sein soll. Man kriegt durch Massieren vielleicht Wehwehchen weg, aber kaum etwas Lebensbedrohliches, und vor allem ist es diesbezüglich sicher ziemlich egal, ob man sich im Luxushotel oder in einer Absteige massieren läßt.



[1] http://www.heise.de/tp/blogs/3/149968

2 Kommentare:

Hans Hütt hat gesagt…

Wenn die Orte schon verschieden sind, was soll dann noch das Massieren?

Anonym hat gesagt…

Die Orte, die Sie meinen, heißen jetzt Plätze.